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G´schichten aus Rosenheim:


 Lebenswerte Stadt Rosenheim Dank medizinischer Versorgung

 

 

Im Klinikum kommt alles zusammen

Rosenheim ist eine Gesundheitsstadt. Mit hohem Freizeitwert für die Fitness und fürs Gemüt und mit einer hervorragenden medizinischen Versorgung in allen Bereichen. Einen wesentlichen Anteil spielt hierbei das RoMed Klinikum mit seinem Verbund, wie der Geschäftsführer der RoMed-Kliniken Jens Deerberg-Wittram im Gespräch mit Rosenheim.jetzt erklärt.

 

Herr Deerberg-Wittram, das RoMed Klinikum in Rosenheim ist das medizinische Herz der Stadt. Wer und was kann dort versorgt werden?

An jedem der vier Standorte der RoMed Kliniken bieten wir neben der wohnortnahen Grundversorgung einige Spezialangebote an, für die wir besonders ausgebildetes Personal und eine entsprechende Infrastruktur vorhalten. Das gilt auch und ganz besonders für das Klinikum in Rosenheim. Mit seiner umfassenden Notfallversorgung kann es jede Form von Notfällen auf höchsten Niveau versorgen, vom Schlaganfall über den Herzinfarkt bis zum schweren Unfall. Zusätzlich ist das Klinikum die führende Einrichtung in der Region in der Krebsmedizin, der Kardiologie, der Frauenheilkunde und Geburtshilfe, der Kinderheilkunde, der Neurologie, Urologie, Gastroenterologie und der Lungenheilkunde. Innerhalb der genannten Bereiche bieten wir neben der stationären Versorgung in Spezialambulanzen Beratungen und Behandlungen an. Wir verstehen uns da als Teil eines Versorgungsnetzwerkes mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen der Stadt und des Landkreises, mit denen wir sehr eng zusammenarbeiten. Wir haben uns bei RoMed ein anspruchsvolles Ziel gesetzt: wir wollen, dass Rosenheim die medizinisch am besten versorgte Region Deutschlands ist. Mit unseren vier Kliniken und zusammen mit den umfangreichen Gesundheitsangeboten der Stadt und des Landkreises kommen wir diesem Ziel jeden Tag ein Schritt näher.

Die Coronapandemie hat uns alle an unsere Grenzen gebracht. Insbesondere aber das Medizinische- und das  Gesundheitspersonal, wenn es um Belastbarkeit und Leistungsdruck geht. Was nehmen die RoMed Kliniken aus dieser Erfahrung mit in die Zukunft?

Keine Frage, unsere Kolleginnen und Kollegen in den Gesundheitsberufen aber auch in allen anderen Bereichen bei RoMed sind das wichtigste, was wir haben. Wir haben in dieser mittlerweile über zwei Jahre dauernden Krise vor allem gelernt, dass wir uns aufeinander verlassen können. Bei RoMed arbeiten in allen Berufsgruppen hervorragend ausgebildete Menschen, die ein großes Verantwortungsgefühl haben. Ich selber habe in den vergangenen Jahren viel darüber gelernt, welche Bedeutung eine gute Ausbildung, hohe Professionalität und eine berufliche Haltung haben. Auch wenn Rosenheim einer der super Hotspots in der Covid Pandemie gewesen ist, so waren wir immer für die Bevölkerung der Region da. Auf diese Leistung meiner Kolleginnen und Kollegen bin ich sehr stolz. Wir dürfen das aber nicht selbstverständlich nehmen: gute Arbeitsbedingungen, eine faire Bezahlung, die Bereitschaft zu individuellen Beschäftigungsmodellen und ganz einfach Respekt und Freundlichkeit sind für mich die Schlüssel für zufriedene und motivierte Mitarbeiter. Die Pandemie hat uns gelehrt, dass wir daran immer weiter arbeiten müssen.

 

Rosenheim als Gesundheitsstandort, als „Gesunde Stadt Rosenheim“. Wie kann dieses Prädikat in Zukunft noch weiter ausgebaut werden?

Wir bei RoMed müssen das Leistungsspektrum unserer vier Kliniken weiterentwickeln. So arbeiten wir zum Beispiel gerade am Aufbau eines Lungenkrebszentrums, mit dem wir ganz Südostbayern versorgen wollen. Wir müssen das Zusammenspiel der vier RoMed Standorte weiter perfektionieren, in der Versorgung wie in der Ausbildung unserer Fachkräfte. Ganz wichtig sind die Aus und Weiterbildung in allen Gesundheitsberufen. Hier haben wir mit unseren Krankenpflegeschulen, unserer MTA Schule, unserer OTA/ATA Schule und unserem akademischen Institut eine hervorragende Basis gelegt. Die Kooperationen mit der technischen Hochschule Rosenheim sind für uns essenziell, und ich freue mich dass die Kolleginnen und Kollegen der Hochschule das Thema Gesundheit so konsequent in ihrem universitären Angebot weiter entwickeln. Wir haben exzellent ausgebildete und hoch engagierte niedergelassene Kolleginnen und Kollegen in der Stadt. Das könnte kaum besser sein. Ich hoffe, dass wir diese Strukturen so erhalten können, und ich wünsche mir, dass Themen wie Prävention und digitale Gesundheitsangebote in den nächsten Jahren eine größere Rolle spielen werden.

Herr Deerberg-Wittram, herzlichen Dank für das Gespräch.